Projekte
 
 
Knetwanne
Den ganzen Juni 2013 hindurch arbeiteten die Kinder der Spielwerkstatt Kleinhüningen an einem besonderen Projekt: der Knetwanne. Unser Ziel war es, tausend Kilo Knetmasse selbst herzustellen und diese, verstaut in einer antiken Füsschen-Badewanne als Skulptur auf dem Areal der SCOPE-Kunstmesse auszustellen.
 
Mit den Kindern mischten und kneteten wir die quitschgrüne Masse innerhalb von zwei Wochen zusammen und füllten damit schliesslich eine auf einem idyllischen Plätzchen am Ufer des Rheins stehende Badewanne. Während der Woche der ART Basel konnten wir die Knetwanne auf dem Areal der ebenfalls dann stattfindenden SCOPE-Messe ausstellen. Wo andere Kunstwerke auf dem Areal die Aufschrift „Nicht anfassen!“ trugen, forderten wir genau das Gegenteil und luden Eltern und Kinder ein, mitzukneten oder in die Wanne zu steigen.
 
Die Skulptur sprach die Besucher in mancherlei Hinsicht an: zum einen vermittelte die ungeheure Masse von tausend Kilo Knete eine nicht nur für Kinder äusserst reizvolle körperliche Erfahrung: das umgraben der Knete bis hin zum sich vollständig darin eingraben war sichtlich eine Freude.
Andererseits liess das Material auch ein Modellieren zu, das sich im Gegensatz zu anderen Modelliermassen als sehr dynamisch und spontan herausstellte: den flüchtigen Wesen, Gesichtern und Köpfen, die bald da, bald dort aus der Masse ragten, wohnte eine spezielle Komik inne. Mit der Knete liess sich in Sekundenschnelle eine Welt erschaffen, die aber genauso schnell wieder verworfen werden konnte. Diese kurzfristige Welterschaffung schwingt auch im Titel der Skulptur mit: „Am Anfang“.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zuckerburg! Ferienprogramm, 2. April-5 April 2013
 
Mit 13500 Zuckerwürfeln haben die Kinder der Spielwerkstatt Kleinhüningen eine Burg gebaut.
 
Während dem 2. bis 5. April haben über hundert Kinder der Spielwerkstatt Kleinhüningen eine Burg komplett aus Zuckerwürfeln errichtet. Eine Paste aus Puderzucker und Wasser diente dabei gewissermassen als "Mörtel".
Die Konstruktion erfolgte ohne vorausgehende Pläne oder Skizzen sondern wurde spontan von den Kindern entwickelt. Das ganze wurde per Fotokamera, welche alle zehn Sekunden ein Bild schoss, festgehalten und zum Video verarbeitet.
 
Der Zucker wird nun eingestampft und zu Rahmtäfeli verarbeitet. Mit dem eingenommenen Geld erhoffen wir uns ein neues Projekt finanzieren zu können.
 

 

 
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Ausstellung Kinderkunst, Gallerie Brush Up!: 19. Januar 2013-01. Februar.2013
 
Im sympathischen Coiffeurladen an der Klybeckstrasse 84, welcher gleichzeitig als Gallerie und Ausstellungsort fungiert, hatten wir die Möglichkeit an der Kinderkunst-Austellung mitzuwirken. Mit 24 Zeichnungen und Malereien der Spielwerkstatt-Kinder erfüllten wir den Raum mit all jenem Wilden, Fantastischen und Ungestümen, das zu schaffen nur durch Kinderhand möglich scheint. Eine Qualität apropos, welche manch arrivierter Künstler sehnsuchtsvoll (wieder-) anstrebt, aber doch nie ganz erreichen wird...